Sojabohnen
Auch bei den Sojabohnen (Glycine max) ist die Bezeichnung „Bohne“ verwirrend, da diese Pflanzen zwar zu den Schmetterlingsblütlern, aber nicht zur Gattung Phaseolus, also der Gartenbohnen, zählen.
Herkunft der Sojabohnen
Die Sojabohne stammt aus den feuchtwarmen Gebieten Ostasiens und konnte sich erst im 20. Jahrhundert mit der Züchtung standortangepasster Sorten in Europa etablieren.
Die heutigen Hauptanbaugebiete für Sojabohnen sind Ostasien, Nord- und Südamerika, Afrika und Südrussland.
Erscheinungsbild der Sojabohnen
Es dauert ein Jahr, bis die gesäten Pflanzen behaarte Schoten entwickeln. In jeder Hülse reifen etwa sechs rundliche Samen. Diese haben eine gelbe bis grüne Farbe, oder sind braun, schwarz oder mehrfarbig. Gelbe Sojabohnen sind größer und runder als schwarze, die eher oval geformt sind.
Verwendung der Sojabohnen
Die Sojabohne ist ein wichtiger Energielieferant für vegetarisch Lebende, denn ihre Proteine enthalten alle essenziellen Aminosäuren. Sie enthält außerdem große Mengen eines hochwertigen Öls sowie die Vitamine A und B im Komplex.
In der asiatischen Küche dient ein Sojabohnenbrei als Butterersatz und die fermentierten Sojabohnenprodukte Shoyu und Miso werden als Würzmittel genutzt. Shoyu ist ein Grundstoff der pikanten Worcestersauce.
Weiterhin wird aus Sojabohnen der bekannte Bohnenkäse Tofu sowie Fleisch- und Milchersatzprodukte hergestellt.








