Über die Bohnensorten
Aus der mittelamerikanischen Wildbohne entstand die Gartenbohne, deren Früchte unterschiedliche Hülsengrößen, -formen und –farben sowie eine unglaubliche Samenvielfalt in allen Farben und Mustern besitzen. Diese Vielfalt ist auf natürliche und züchterisch herbeigeführte Mutationen zurückzuführen. Kommerziell genutzte Bohnensorten sind große rote oder rosafarbene Sorten wie „Red Kidney“ oder „Redkloud“ (auch als Kidneybohne bekannt), kleine schwarze Sorten wie „Rio Tibagi“ oder „Ica-Pijao“ und weiße Sorten unterschiedlicher Größe wie „Alubia“ oder „California“. Die Samen dieser Bohnensorten werden zum größten Teil eingedost.
Einige Vereine haben es sich zum Ziel gesetzt, alte und fast vergessene Bohnensorten wieder bekannt zu machen. Zu diesen Sorten gehören z.B. die „Blaue Wachtel“, eine bis zu 3m hohe Stangenbohne mit großen, dunkelblauen Samen, die besonders Wärme liebend und ertragreich ist. „Kaiser Friedrich“ ist ebenfalls eine Stangenbohne. Sie ist sehr geschmackvoll und besitzt rosafarbene, fadenlose Hülsen und bläuliche Samen.
Bei den Buschbohnen wird die winterharte „Eisbohne“ gern nachgezogen. Sie übersteht leichten Frost. Die „Mariazeller Bohne“ ist eine Trockenbohne, d.h. es sollten nur ihre Samen verwendet werden. Diese haben eine dunkelrot-weiße Zeichnung.
Feuerbohnen, auch Prunkbohnen genannt, sind bekanntlich die dritte Bohnenart. Sie werden zwar eher zur Zierde gesetzt, einige Sorten eignen sich jedoch auch zur Bereicherung des Speiseplans. So z.B. die leckere, violett gefleckte „Lotte“.
Die am häufigsten genutzte Sorte ist die normale Grüne Bohne, die hier näher beschrieben wird.








